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 Teebaumöl - dieses Öl sollte in keiner Hausapotheke fehlen

Teebaumöl wird aus den Blättern des australischen Teebaums – Melaleuca alternifolia - gewonnen und verfügt über vielfältige Wirkmechanismen. Die australischen Ureinwohner (Aborigines) wissen schon lange um den gesundheitlichen Nutzen, der in dem Blattwerk des Teebaums steckt.

Nach Europa gelangte die Pflanze, die zu den Myrtengewächsen gehört, durch den britischen Seefahrer und Entdecker James Cook, doch erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Wirksamkeit wissenschaftlich untersucht. Schnell stellte sich heraus, dass Teebaumöl unter anderem eine antiseptische, antimikrobielle und fungizide Wirkung beinhaltet. Heute wird Teebaumöl gerne als „kleinste Apotheke der Welt“ bezeichnet - und das zurecht.


Inhaltsstoffe
Insgesamt besteht Teebaumöl aus rund 100 verschiedenen Substanzen. Zu den wirksamsten Bestandteilen gehören Terpinen-4-ol, Alpha-Pinen und Cineol. Dabei bildet Terpinen-4-ol mit bis zu 40 Prozent den größten Anteil und dieser Stoff ist für die antibakterielle, antivirale und pilzhemmende Funktion zuständig. Hochwertiges Teebaumöl beinhaltet dementsprechend mindestens 30 Prozent Terpinen-4-ol. Alpha-Pinen sind antimikrobiell und ermöglichen es, durch die Haut, in tiefer gelegenes Gewebe vorzudringen.
Cineol wirkt antibakteriell und schleimlösend. Allerdings sollte der Anteil nicht mehr als höchstens 4 Prozent im Teebaumöl betragen, da es sonst allergen wirken kann.



Anwendung bei Akne
Teebaumöl ist ein ausgezeichnetes Mittel im Kampf gegen Akne. Die Hauterkrankung betrifft hauptsächlich junge Patienten während der Pubertät. Die Hormone sind dabei meist für das Auftreten der Pickel, Pustel und Mitesser ursächlich. In einer breit angelegten Studie konnte nachgewiesen werden, dass Teebaumöl bei regelmäßiger Anwendung den gleichen Wirksamkeitsgrad erzielte wie das üblicherweise bei Akne verschriebene Medikament mit dem Wirkstoff Benzoylperoxid. Zwar dauert es etwas länger, bis die Wirksamkeit einsetzt, dafür reduzierten sich die Nebenwirkungen.

Teebaumöl kann vielfältig angewandt werden. Entweder wird es vorsichtig mit einem Wattestäbchen auf einzelnen Pickeln beziehungsweise Mitessern verteilt, oder es wird in das Pflegeprodukt eingerührt. Eine großflächige Anwendung mit purem Teebaumöl ist nicht empfehlenswert und beim Auftreten einer heftigen Reaktion sollte das ätherische Öl vorab nicht mehr verwendet werden, bis ein Arzt konsultiert wurde. Beim Einbringen in eine Pflegecreme oder dem Gesichtswasser werden 7 Tropfen Teebaumöl auf 100 ml Flüssigkeit als angemessen eingestuft. Damit kann die Akne wirksam und gezielt behandelt werden.


Anwendung bei Pilzbefall
Ein Haut-, Nagel- oder Fußpilz ist lästig und nicht selten schämen sich Betroffene über das Leiden. Dabei hat das Auftreten eines Pilzleidens nichts mit fehlender Hygiene zu tun, es handelt sich vielmehr um eine hochinfektiöse Ansteckungserkrankung. Doch da Teebaumöl nachweislich pilztötend (fungizid) wirkt, stellt es eine wirksame Möglichkeit dar, einen Pilzbefall rasch zum Abklingen zu bringen.
Bei einem großflächigen Befall (Hautpilz) kann einem Vollbad Teebaumöl zugesetzt werden. Auch das Einbringen des Pflanzenöls in eine Pflegecreme sorgt für eine Linderung des Juckreizes und der Eliminierung des Pilzes. Einem Hand-, Fuß- oder Nagelpilz kann mit einer Schüssel warmem Wasser und einigen Tropfen Teebaumöl beigekommen werden. Bei einem Nagelpilz bewährt sich die Gabe von purem Teebaumöl, da sich die Wirkstoffe bis in das tiefe Gewebe vorarbeiten und dort für ein Abtöten des ursächlichen Pilzes sorgen.
Es ist wichtig zu wissen, dass bei der Anwendung von Teebaumöl die Symptome eines Pilzbefalls sehr schnell verschwinden können, doch deswegen darf die Behandlung nicht gleich abgebrochen werden. Nach dem Abklingen der Beschwerden sollte die Behandlung noch mindestens zwei bis drei Wochen fortgeführt werden. Nur so kann man sich sicher sein, den Pilz endgültig besiegt zu haben.

Foto "The leaves of at tea tree": ©Kletr - Fotolia.com

 
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