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 Die ayurvedische Kopfmassage

Die ayurvedischen Massagen wirken wohltuend, entspannen oder beleben Körper, Geist und Seele. Die Therapieart wird immer individuell an die Konstitution und die jeweiligen Bedürfnisse des Patienten angepasst.
Speziell die Kopfmassage ist eine relativ kleine Behandlung mit einer großen Wirkung. Normalerweise wird diese Massage des Kopfes vor einer Ganzkörpermassage (Abhyanga) ausgeführt. Aber auch als Vorbereitung zum Shirodhara (dem Stirnölguss) hat sich diese Behandlung bewährt. In Verbindung mit einem warmen Fußbad (mit Himalayasalz) können Körper und Geist gleichzeitig loslassen.
Bei der Kopfmassage verwende ich ein spezielles Kopf- und Haaröl. Je nach Witterung sollte es kühlend oder wärmend sein. Die Behandlung der Kopfhaut mit Öl wird für manchen ungewohnt sein, es wirkt jedoch regulierend auf die Talgproduktion, die Kopfhaut wird genährt, der Haarwuchs gefördert und das Ergrauen der Haare wird verzögert.

Es gibt zwei Varianten die Massage durchzuführen:
Bei der einen Variante liegt der Patient auf einer Liege – bei dieser Form ist die Entspannung so tief, dass die meisten Menschen binnen weniger Minuten einschlafen.
In der sitzenden Position des Kunden bleibt eine gewisse Aufmerksamkeit und Körperspannung erhalten. Die Kopfmassage kann anregend als Druckmassage (Shiromardana) oder entspannend (Shiroabhyanga) durchgeführt werden.



Die Panchakarma Kur
Zu Beginn der Behandlung nimmt der Therapeut Kontakt zu seinem Patienten auf, indem er seine Hände auf dessen Schultern legt.
Durch diagonale Streichungen werden die Gehirnhälften koordiniert und die groben Spannungen aus der Kopfhaut gelöst. Anschließend wird Öl, das im Wasserbad vorher auf ca. 40 Grad erwärmt wurde, auf die Kopfhaut aufgetragen.
Das Kronenchakra (Sahasrara) wird aktiviert. Die Marmapunkte an den Schläfen werden in sanften Kreisen massiert.
Im gesamten menschlichen Körper treffen Muskelgewebe, Blutgefäße, Sehnen, Knochen und Geist aufeinander und bilden die Marmas. Besonders im Kopfbereich gibt es eine Vielzahl von diesen Vitalpunkten, die bei der Kopfmassage durch kreisende Bewegungen in die eine Richtung aktiviert und in die entgegengesetzte Richtung beruhigt werden. Kräftige Streichungen
mit den Fingerkuppen wechseln mit sanften Ausstreichungen.
Eine positive Wirkung der Massage kann sich nur dann einstellen, wenn direkt auf der Kopfhaut gearbeitet wird.
Auszug. Den vollständigen Artikel können Sie unter www.ayurveda-journal.de weiterlesen.


Zur Autorin des Artikels:
Erika Diehl, geb. 1954, Heilpraktikerin, Yogalehrerin und Kosmetikerin. Ihre Ausbildung absolvierte sie bei verschiedenen Lehrern in Deutschland und Sri Lanka. Abschluss an der SEVA-Akademie, München CAT / CAS. Seit 1988 unterrichtet sie an verschiedenen öffentlichen Einrichtungen und Volkshochschulen. Arbeitet seit 1997 als Ayurveda-Spezialistin in der eigenen Naturheilpraxis ANAHATA-Zentrum für Ayurveda und Yoga in Wolfratshausen und als Dozentin an der SEVA-Akademie, München.

Buch-Tipp:
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©2007, Ayurveda Journal
eMail: info@ayus-publications.de
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