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 Familie und Wellness – eine geglückte Beziehung

Wellness entspricht in den Augen vieler Reisender heutzutage den idealen Urlaubsbedingungen: Abschalten, Ruhe und Entspannung finden, das sind die Schlüsselwörter für die schönste Zeit des Jahres.
Doch eine ganz andere Frage ist, ob auch Kinder in diesem Programm Platz finden? Denn der Nachwuchs sucht häufig ganz im Gegenteil Spaß, Action und Aktivität. Kann auch der Familienurlaub mit Kindern im Segment Wellness gebucht werden? Es gibt Anzeichen, die dafür sprechen.
Üblicherweise werden Wellnessreisen bevorzugt von kinderlosen Paaren gebucht. Ihr Marktanteil liegt bei über der Hälfte. Und für viele gilt Wellness als Entspannungseinheit für zwischendurch, um die Akkus für Alltag und Beruf wieder aufzuladen: Dafür reicht schon der Kurztrip. Gerade einmal 2 bis 4 Tage verbringen Paare mit Wellness. Die Trendzahlen für das Urlaubsjahr 2012 (Pdf) weisen eine ansteigende Tendenz auf. Innerhalb von vier Jahren haben die Buchungen für die Kurztrips mit Wellnessangebot um 24 Prozent zugenommen. Dieser Wert steht in deutlichem Kontrast zur Entwicklung von Wellnessreisen, die über einen Zeitraum von fünf Tagen hinausgehen: Hier sind die Zahlen eher rückläufig.

Wellness für die ganze Familie
Doch neben den Paaren erlebt die Gruppe der Familien jetzt einen starken Auftrieb. Ihr Marktanteil unter Wellnessreisenden lag zwar im Jahr 2011 noch bei überschaubaren 11 Prozent. Doch dahinter stand bereits eine Zunahme von 23 Prozent. Im Folgejahr 2012 kletterte die Zahl noch einmal weiter nach oben auf 18 Prozent. Wie die Zahlen belegen, steht der Wellnesstrip für die Familie mit Kind hoch im Kurs. Der Marktanteil der führenden Gruppe der Paare ist entsprechend rückläufig. Auch die generelle Bereitschaft bei Familien ist hoch: Das grundsätzliche Interesse von Familien an Wellness wird von etwa der Hälfte zugestanden. Dem entspricht, dass rund 75 Prozent aller Hotelgäste Kinder nicht als störend empfinden.



Wellnesshotels: Familienpakete inklusive – Das konkrete Bild des Wellnesstrips vor Ort
Seit etwa zehn Jahren deutet sich die Schubumkehr beim Familienurlaub mit Wellness an. Hintergrund ist auch das gestiegene Interesse von Männern am Thema Destination. Denn damit ging der zunehmende Ausbau des Angebots an Aktivitäten einher. Und diese werden nun für die Kinder angeboten. Hoteliers richten mittlerweile eigene Kinderzeiten im Pool, im Spabereich oder der Sauna ein. Dass es dabei auch schon Mal lauter werden dürfe, werde nicht nur in Kauf genommen: Die Zeiten für die Kleinen werden gar als „Tobestunden“ tituliert. Auch eine Kinderbetreuung wird immer häufiger in Wellnesshotels eingerichtet. Zwar gibt es vereinzelte skeptische Stimmen, die die Ausrichtung von Wellness nicht mit den Bedürfnissen von Kindern in Einklang bringen können. Doch auch diesen Stimmen steuern Wellnesshotels längst entgegen. Spezielle Wellness-Anwendungen für Kinder sind in einigen Hotels kein Fremdwort mehr. Gesichtsmasken oder Schoko-Massagen können auf Wunsch auch für Kinder gebucht werden. Bei gesundheitlich riskanten Maßnahmen – hierzu zählt zum Beispiel der Gang in die Sauna – ist Eltern jedoch zur Vorsicht zu raten. Eine Früherkennungsuntersuchung U4 liefert hier nähere Aufschlüsse darüber, wie lange der maximale Aufenthalt des Kindes in der Sauna dauern sollte. Das spezifische Angebot vor Ort wahrzunehmen, lohnt sich aber in jedem Fall. Andernfalls verwischt der Unterschied zum klassischen Urlaubshotel. Ein genauer Blick auf die angebotenen Leistungen beim Rundum-Sorglos-Paket Wellness lohnt sich also – für die ganze Familie.

Foto: „Family Outside Relaxing In Swimming Pool“
© Monkey Business – fotolia


 

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