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 Der perfekte Schuh – Tipps für den Schuhkauf

Fußschmerzen und -beschwerden müssen nicht zwangsweise körperliche Ursachen haben.
Viele Menschen kaufen schlicht einen Schuh, der nicht zu ihnen passt. Langfristig kann dies zu Fehlstellungen im Fuß und in der Folge auch zu Rückenbeschwerden führen.

Daher sollte man beim Schuhkauf vor allem Folgendes beachten.

Der Fuß braucht Platz, aber auch Halt
Ein Schuh sollte stets genau passen. Ist er zu groß findet der Fuß keinen Halt, ist er zu klein, wird der Fuß gequetscht. Beim Kauf sollte man den Schuh daher etwa zehn Minuten anbehalten. Nur so merkt man, ob er wirklich passt oder nicht. Das ist insbesondere für Senioren sehr wichtig, da bei ihnen in den meisten Fällen die Fußmuskulatur nicht mehr so stark ausgeprägt ist.
Damen sollten eher zu flachen Schuhen tendieren. Absatzmodelle wirken zwar elegant, sie fördern jedoch das Risiko, umzuknicken und sie quetschen die Zehen meist zusätzlich. High Heels sollten daher eher für besondere Anlässe aufgespart werden. Experten raten außerdem, Schuhe stets am Nachmittag zu kaufen. Denn im Laufe des Tages schwellen die Füße etwas an und so kann man sicher sein, dass die Schuhe zu jeder Tageszeit passen.
Grundsätzlich sollte der Schuh wie folgt sitzen:
  • Vorne: an den Zehen sollte im Stehen etwa eine Daumenbreite Platz sein. So ist gewährleistet, dass der Fuß genügend Platz zum Abrollen hat.
  • Seitlich: Seitlich sollte der Schuh eng anliegen, jedoch nicht einschnüren.
  • Hinten: Gleiches gilt für die Ferse. Sitzt der Schuh an dieser Stelle nicht richtig, kann es zu Reibungen kommen, die wiederum Blasen verursachen können. Auch hier sollte der Fuß aber nicht gequetscht werden.




Orthopädische Schuhe für Menschen, die schlecht zu Fuß sind
Wer bereits an einer Fehlstellung im Fuß leidet oder Schmerzen beim Gehen hat, sollte nicht auf den täglichen Spaziergang verzichten. Im Gegenteil, oft verschlimmern sich die Schmerzen, wenn der Fuß nicht regelmäßig belastet wird. Abhilfe können orthopädische Schuhe schaffen. Sie werden in der Regel vom Arzt empfohlen, in den meisten Fällen übernimmt die Krankenkasse einen Teil der Kosten. Diese Schuhe werden perfekt an den Fuß des jeweiligen Patienten angepasst. Bei orthopädischen Schuhen handelt es sich übrigens nicht um unförmige Modelle, es gibt sie in verschiedenen Farben und Formen und stehen so gewöhnlichen Schuhen modisch in nichts nach.
Des Weiteren gibt es noch sogenannte Bequemschuhe. Sie eignen sich für alle, die jeden Tag sehr lange stehen müssen, zum Beispiel Krankenschwestern oder Gärtner, aber auch für Menschen mit starkem Übergewicht, deren Füße besonders belastet werden. Bequemschuhe sind so konzipiert, dass sie dem Träger in den folgenden Kategorien höchsten Komfort bieten:
➢ Ergonomie
➢ Atmungsaktivität
➢ Flexibilität

Welche Schuhe sollten zu welchem Anlass getragen werden?
Mit ein paar Schuhen ist es nicht getan, vielmehr sollte man sich für jeden Anlass ein eigenes paar Schuhe kaufen:
Sommer: Im Sommer spielen leichte Schuhe eine wichtige Rolle. Das Material sollte atmungsaktiv sein, um ein übermäßiges Schwitzen zu verhindern. Bei Sandalen sollte man darauf achten, dass die Riemen nicht ins Fleisch schneiden.
Winter: Eine zusätzliche Fütterung sorgt dafür, dass die Füße warm gehalten werden. Darüber hinaus sollte die Sohle maximalen Halt bieten, damit auch auf vereisten Flächen keine Sturzgefahr besteht.
Sport: Besonders beim Joggen sind dämpfende Sohlen wichtig. Sie federn den Schritt ab und schonen so die Gelenke.
Feiern: Feierliche Anlässe stellen eine Ausnahme dar. Hier spielt in erster Linie das Aussehen eine wichtige Rolle. Die Bequemlichkeit sollte man aber auch hier nicht vernachlässigen, schließlich muss man die Schuhe teilweise mehrere Stunden lang tragen.

Foto #63359371: ©von Lieres - Fotolia.com

 

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