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 Diese Entspannungstechniken können bei Tinnitus helfen

Viele Millionen Deutsche leiden unter einem ständigen Pfeifen, Brummen oder Zischen im Ohr. Dahinter kann sich eine organische Ursache wie z. B. akute Durchblutungsstörungen des Innenohrs verbergen. Wird diese rechtzeitig behandelt, bessern sich häufig auch die Ohrgeräusche, die unter dem medizinischen Fachbegriff „Tinnitus“ bekannt sind. Doch auch Überforderung und Stress können zu dem lästigen Symptom führen. Neben einer bestmöglichen Stressvermeidung sind es dann v. a. verschiedene Entspannungstechniken, die für mehr Ruhe im Ohr sorgen. Insbesondere die progressive Muskelentspannung hat sich gut bewährt, ebenso wie autogenes Training oder Atemübungen. Allerdings sollten Sie bei plötzlich auftretenden Ohrgeräuschen immer zunächst einen HNO-Arzt aufsuchen und das weitere Vorgehen mit ihm besprechen.

Tinnitus

Tinnitus ist eine echte Volkskrankheit, wobei der Begriff „Krankheit“ irreführend, ja sogar falsch ist. Vielmehr handelt es sich um ein Symptom, dem eine Erkrankung zugrunde liegen kann, aber keinesfalls muss. Nur manchmal liegt eine Durchblutungsstörung des Innenohres oder gar ein Hörsturz vor. Häufiger steckt Stress dahinter, doch auch Verspannungen des Nackens sind eine häufige Ursache für die Dauerbeschallung. Dann kann es z. B. helfen, ätherische Öle sanft in die betroffenen Stellen einzumassieren. Und gegen Überforderung und Stress helfen gezielte Entspannungsübungen.

Die progressive Muskelentspannung löst Stress und Verspannungen
Viele Menschen mit Tinnitus profitieren von der sog. progressiven Muskelentspannung nach Jacobsen. Setzen Sie sich hierzu bequem auf einen Stuhl oder legen Sie sich in die Badewanne oder ähnliches.
Spannen Sie dann für einige Sekunden bestimmte Muskelgruppen stark an, nur um diese anschließend ganz bewusst wieder zu entspannen. Auf diese Art erreichen Sie ein verbessertes Körpergefühl, seelische und körperliche Anspannungen lösen sich.
Für die progressive Muskelentspannung gibt es spezielle Videos oder Tonaufnahmen, in denen Sie – häufig mit entspannender Musik unterlegt – genau angeleitet werden, welche Muskeln wann und wie lange angespannt bzw. entspannt werden sollen. Diese Form der Entspannung ist vor allem gut, wenn es Ihnen schwerfällt, sich anderweitig zu entspannen oder wenn Sie Gefahr laufen, sich in Ruhephasen in Gedankenkreisen zu verlieren.

Autogenes Training: Selbsthypnose kann Stress und Tinnitus reduzieren
Manche gestresste Gemüter machen gute Erfahrungen mit autogenem Training und können dadurch auch ihren Tinnitus effektiv reduzieren. Das Prinzip besteht darin, die eigene Körperwahrnehmung zu schärfen und sich dadurch zu entspannen. Typischerweise wiederholen Sie leise mehrmals Aussagen wie:
• Ich bin ganz ruhig
• Der rechte Arm wird schwer
• Die Atmung ist ganz ruhig
• Ich fühle mich stärker und habe keine Angst mehr

Das autogene Training ist eine Form der Tiefenentspannung und wird am besten in einer Gruppe erlernt. Anschließend können Sie dies zu Hause anwenden. Den besten Effekt für Ihre Entspannung erzielen Sie, wenn Sie das autogene Training regelmäßig, besonders aber in stressigen Zeiten anwenden.

Probieren Sie noch weitere Entspannungstechniken aus
Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Entspannungstechniken, die auch bei Tinnitus gut helfen können. Darunter beispielsweise:
• Bioenergetik
• Yoga
• Tai Chi
• Meditation
• Atemübungen
Übrigens: Um Ihr Stresslevel und damit auch die Intensität der Ohrgeräusche günstig zu beeinflussen, ist auch Sport durchaus empfehlenswert. Probieren Sie einmal aus, sich mit strammen Spaziergängen, einer Ausdauereinheit oder anderen Work-outs auszupowern. Sie fühlen sich danach ruhiger und oftmals lässt auch das Pfeifen im Ohr nach.

Foto von Gerd Altmann auf Pixabay
 

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