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 Entspannung to go: Trotz engem Zeitplan richtig erholen

Einschlafregeln, Power Napping, Nackenwipper und Co

In unserer schnellebigen Gesellschaft ist Zeit oft Mangelware. Alles soll immer schneller gehen und die ständige Erreichbarkeit erschwert das Abschalten von Job und Freizeitstress. In den Führungsriegen setzt sich passend dazu gerade mit nur vier Stunden Bettruhe der Trend des Wenig-Schlafens durch. Natürlich sind das gedachte Extreme, aber Fakt ist, daß Stress immer häufiger in allen Berufen und Altersklassen auftritt und man sich fragen muß: Wie schafft man es in kurzer Zeit abzuschalten und nachts trotz des großen Arbeitspensums zur Ruhe zu kommen?

Zuhause: Feste Regeln und Ruhe vor dem Schlafen

Die beste Entspannung ist nun einmal der tägliche Schlaf, der in der Regel nicht unter 7,5 Stunden liegen sollte. Um Schlafstörungen vorzubeugen, lohnt es sich, feste Regeln für das Zubettgehen aufzustellen. Das heißt beispielsweise, daß Sport in den drei Stunden zuvor eher gemieden werden sollte. Besser ist es, diese Zeit in einer Wohlfühl-Atmosphäre zu verbringen, beispielweise im kuscheligen Bademantel, so daß man sich bei Eintreten der Müdigkeit nicht mehr groß umzuziehen braucht. Auf ein Lesen mit dem iPad sollte man dabei allerdings verzichten: Versuche im Schlaflabor haben gezeigt, daß die abendliche Dosis des direkt in die Augen fallenden Lichts den Melatoninspiegel im Blut direkt sinken läßt. Dadurch verringert sich die Qualität des Schlafes enorm.



Im Büro: Power Napping, Nackenwipper und Co.

Wenig Zeit führt zu wenig Pausen im Büro. Studien haben gezeigt, daß mehrere kurze Pausen über den Tag verteilt mehr Erholung bringen als eine lange Pause in der Kantine. Deshalb bietet sich ein Power Napping geradezu an, schließlich hat die NASA die Wirksamkeit des kurzen Nickerchens längst belegt. Und auch deutsche Studien bestätigen seine positiven Effekte.
Gerade in der Mittagszeit verfallen viele in Müdigkeit, so daß sich dann eine 20-minütige Auszeit lohnen würde. Denn durch die um 100 Prozent gesteigerte Leistungsfähigkeit kann man danach seine Aufgaben um so effizienter erfüllen.
Wichtig bei der gewählten Position für den Kurzschlaf ist ein Stützen des Kopfes, entweder an der Stuhllehne oder mit dem Kopf auf dem Tisch. Aber Obacht: Wer länger als 30 Minuten so mit geschlossenen Augen entspannt und einschläft, kommt in die Tiefschlafphase und fühlt sich beim Aufwachen dann eher unausgeschlafen als erholt.

Neben dem Power Napping können bereits kleine Übungen helfen, den Kreislauf in Schwung zu bringen und den Kopf frei zu bekommen. Die leichteste aller Übungen, um den Nacken nach einem langen Starren auf den Bildschirm zu entspannen, ist der so genannte Nackenwipper: Im Stand langsam zur linken Seite schauen und nicken, dann den Oberkörper der Bewegung folgen lassen, kurz halten und wieder in die Ausgangsposition zurückkehren. Das Ganze für die rechte Seite wiederholen.

Dank dieser ersten Anregungen gelingt es vielleicht, im Alltag ein weniger fitter zu sein und am Morgen entspannter aufzuwachen. Wie man sogar auf Reisen einen gesunden Schlaf beibehält, können Interessierte hier nachlesen.

Foto: ©istock.com/ Neustockimages


 

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